Mittwoch, 23. November 2011

Panorama Annapurna-Massiv


Gerade eingetroffen: ein wunderschönes Panorama des Annapurna-Massivs, zentral die Annapurna IV und eingezeichnet die (teils begangene, teils geplante) Aufstiegsroute. Macht Lust auf weitere Bilder - einen Vortrag wird es hoffentlich geben :-)



Panorama Annapurna IV (zum Vergrößern anklicken)


Hier nochmal ein Ausschnitt:

Route Annapurna IV (zum Vergrößern anklicken)

Montag, 31. Oktober 2011

Hallo aus Pokhara!

Wir sind am FR von Tal bis Syange marschiert, von dort bis Bulbule mit einem Jeep-Taxi gefahren. Abenteuerliche Fahrt auf schlechtester Piste im Schritttempo.

Am SA Weiterfahrt mit demselben Jeep-Taxi von Bulbule ueber Beshisahar nach Pokhara, wieder auf relativ schlechtem Strassen uebers Land bis Pokhara. Endlich ein halbwegs saubers Zimmer mit Dusche usw. . Wir hatten ein Paar aus Ungarn getroffen, die diesselbe Strecke mit dem Local/Bus gefahren sind, die haben uns erzaehlt, dass die Fahrt bei Ihnen fast doppelt solang gedauert hat / horrible and terrible / uebervoller Bus mit Leuten und Gepaeck u. Tieren auf dem Dach usw. .

Am Sonntag haben wir in Pokhara etwas Sightseeing gemacht. Mountain/Museum Devis Fall und Schlucht u. Tibetisches Dorf und Handcraft Center, usw..

Heute am MO war das Wetter nicht so schoen bzw. etwas wechselhaft. Wir haben am Vormittag eine Raftingtour am Seti/River gebucht bzw. gemacht. War recht spannend und lustig. Morgen fahren wir nach Kathmandu und machen einen Abstecher nach Gorka die Heimat der beruehmten Gurka/Soldaten.

Es geht allen gut / viele Gruesse nach Hause.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Im/In Tal

Am Montag gab es einen letzen Versuch von Stefan, Walter und den Sherpas, zum Lager 2 aufzusteigen um das Lager abzubauen. Die Verhältnisse waren leider dermaßen gefährlich (große Schneemengen, Windverfrachtungen und daher Lawinengefahr), dass Lager 2 nicht erreicht werden konnte und somit die Ausrüstung von Lager 2 sowie das dort zwischengelagerte Material für den Aufbau von Lager 3 der Sicherheit geopfert werden musste.

Am Dienstag wurde dann Lager 1 und die Fixseile bis dorthin abgebaut und ins Basislager gebracht.

Der weitere Weg führte die Mitglieder der Expeditionsgruppe zurück über Hondge und durch das Magiagli-Tal nach Chame und weiter nach Tal (der Ort heißt wie das Tal), wo sie sich heute befinden.

Weiter geht es talauswärts bis sich eine Gelegenheit für einen Jeep-Transport ergibt, der alle weiter nach Pokhara bringen wird.

Dieser Trekkingmarsch zurück - und "gegen den Uhrzeigersinn" des Annapurnatreks (hier kommen einem einige hundert Trekker entgegen) ist wiederum sehr eindrucksvoll und ein schönes Erlebnis.

Allen geht es gut, das ist das Wichtigste. Mehr Infos gibt es dann vor der Weiterreise aus Pokhara.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Entscheidungstag

Der restliche Samstag hat mit schönstem Wetter weiterhin die Prognose aus Innsbruck erfüllt, was Charly Gabl natürlich nicht vorhersagen konnte war das nächtliche Gewitter.
Aber nicht das Gewitter war ausschlaggebend für die Entscheidung, die heute getroffen wurde bzw. werden musste: kein Gipfelversuch mehr auf den Annapurna IV. Die großen Schneemassen, Schneeverwehungen und die somit objektiv große Lawinengefahr lassen keinen sicheren Aufstieg zu.
Montag und Dienstag werden die Lager abgebaut, bei Lager 2 könnte e auch sein, dass das Material am Berg bleiben wird, zu gefährlich ist die Passage dorthin momentan.

Am Mittwoch gehts wohl Richtung Tal, von wo es dann nochmal genauere Infos geben wird.

Das wichtigste: alle sind gesund. Obwohl natürlich die Stimmung im Moment eher "mittelmäßig" ist.

Samstag, 22. Oktober 2011

Warten

Die Prognose von Charly Gabl hat sich einmal wieder bewahrheitet - das Wetter ist nun noch besser, die Höhenwinde deutlich geringer. Nur die Nachwirkungen vom Schneefall (der natürlich auch aufgehört hat), sind momentan das Sorgenkind. Im Basecamp hat es ca. 15-20cm, ab ca. 5000m liegt etwa ein halber Meter Neuschnee.

Das "1er"-Team, das schon in Lager 1 war um bei der Wetterbesserung gleich Richtung Lager 2 aufzubrechen, musste wegen offensichtlicher Lawinengefahr leider wieder absteigen. Sie waren schon am Weg, aber die Zeichen - bauchhoher Neuschnee mit Setzgeräuschen etc. - waren zu eindeutig und veranlasste zur Umkehr.

Nun sind wieder alle im Basislager, wo man nun darauf wartet, dass sich der Schnee setzt um einen erneuten Angriff starten zu können.

Man wird sehen wie sich die Dinge entwickeln.

Beste Grüße aus dem Basislager auf jeden Fall von allen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das liebe Wetter...

... ist momentan (wie von Charly Gabl vorausgesagt) der zwischenzeitliche Spielverderber.

Gestern und vorgestern war es unmöglich zum Lagerplatz von Lager 3 vorzudringen - zu starker Höhenwind hat einen Aufstieg verhindert. Wie auch im Allgemeinen der Höhenwind das Kriterium ist bzw. für den weiteren Aufstieg sein wird. Deshalb sind gestern wieder alle zurück ins Basislager abgestiegen, wo der Koch allen eine ausgiebige Mahlzeit aufgetischt hat.

Heute und morgen ist noch dazu Schneefall angesagt (es schneit auch gerade), am Samstag und Sonntag könnte dann der Wind aber wieder etwas abschwächen. Darum werden sich auch morgen schon wieder die ersten Teams in Richtung der Lager auf den Weg machen, um dann vllt. Sonntag/Montag eine Chance auf den Gipfel zu nützen - sollte sich eine bieten.

Rudi wird wohl leider auf den Gipfel verzichten müssen - er hat sich doch etwas schwerer Verkühlt und muss momentan noch Medikamente nehmen. Ob er es zeitlich dann noch schafft, die Höhenlager "abzuklappern" wird sich noch zeigen.
Aber auch im Basislager ist es (wie schon erwähnt) sehr eindrucksvoll - der Blick auf die Steilwände der Annapurnas (2, 3 und 4) wird "untermalt" durch den Lärm der tosenden Eislawinen, die sich alle 2-3h durch die abbrechenden Seracs irgendwo lösen.

Mehr dann in ca. 2 Tagen, wenn es Neues vom Wetter und dem Fortschritt der Teams gibt.

Trekker in Pokhara

Die Trekking-Gruppe hat Pokhara erreicht.

Am Poon Hill (3210 m) haben wir uns gestern um 6 h früh mit einem herrlichen Blick auf die Annapurna-Gruppe und den Dhaulagiri von der Region verabschiedet.






Alle sind guter Dinge ... Nur etwas wehmütig :-(